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Die zehn beliebtesten Queen-Songs

Queen haben allein auf Spotify über 40 Millionen monatliche Hörer*innen. Wir haben eine Liste mit den zehn beliebtesten Queen-Songs erstellt – von „Bohemian Rhapsody“ über „We Will Rock You“ bis hin zu „Somebody To Love“.

1. „Bohemian Rhapsody“

Der Song wurde 1975 als Auskopplung aus dem Album „A Night at the Opera“ veröffentlicht. Die Single verkaufte sich weltweit über fünf Millionen Mal und wurde der allererste Nummer-Eins-Hit von Queen. Schließlich wurde sie von ABBAs „Mamma Mia“ an der Chart-Spitze abgelöst. Die Einnahmen aus der Wiederveröffentlichung 1992 gingen an eine AIDS-Stiftung.

2. „Another One Bites The Dust“

Der Track erschien im Jahr 1980 und ist auf der Platte „The Game“ zu hören. Er wurde von Queens Bassisten John Deacon geschrieben, der unter anderem auch „I Want To Break Free“ (1984) komponierte. Der Song gilt als die meistverkaufte Single der Band. Sie wurde von Chics Disco-Song „Good Times“ inspiriert und in München aufgenommen.

3. „Don’t Stop Me Now“

„Don’t Stop Me Now“ stammt aus dem 1978 erschienenen Album „Jazz“. Geschrieben wurde der Song von Freddie Mercury. Er besteht aus mehreren Einzelaufnahmen, die übereinander gelegt wurden, sodass sich ein mehrstimmiger Refrain ergibt. Er wurde nur ein einziges Mal live gespielt – und zwar im Jahr 1979. Er ist außerdem auf den Platten „Greatest Hits“ (1981) und „Absolute Greatest“ (2009) zu hören.

4. „Under Pressure“

Queen produzierte den Song gemeinsam mit David Bowie. Er erschien auf der Platte „Hot Space“ (1982). „Das Lied handelt davon, dass permanenter Druck schädlich sein und Liebe einen Ausweg darstellen kann“, so Freddie Mercury. Ursprünglich wollten Queen ein Stück namens „Feel Like“ produzieren. Da sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden waren, arbeiteten sie mit Bowie zusammen.

5. „We Will Rock You“

Der Track wurde von Queens Gitarristen Brian May während ihrer Tour 1977 geschrieben. Er wurde auf dem Album „News Of The World“ veröffentlicht und von deren Fans inspiriert: „Wir spielten eine Zugabe und gingen von der Bühne, und anstatt einfach weiterzuklatschen, sang das Publikum ‚You’ll Never Walk Alone‘ für uns, und wir waren einfach komplett getroffen und überwältigt – es war wirklich eine ziemlich emotionale Erfahrung“, so May.

6. „Killer Queen“

„Killer Queen“ erschien 1974 auf „Sheer Heart Attack“. Mit der von Freddie Mercury geschriebenen Single schafften Queen ihren großen, kommerziellen Durchbruch. Das Lied handelt von einer Prostituierten. „Es war das Lied, das unseren Musikstil am besten zusammenfasste, und ein großer Hit, und wir brauchten es dringend als ein Zeichen des Erfolgs für uns“, so May.

7. „The Show Must Go On“

Der Song wurde 1991 veröffentlicht. Er erschien auf „Innuendo“, die Band spielte das Stück unter anderem 1992 gemeinsam mit Elton John live, bei dem Tribute-Konzert für Mercury. 2021 erschien der Konzertfilm „Live Around The World“, in dem Queen den Song zusammen mit Adam Lambert performen.

8. „Crazy Little Thing Called Love“

Das Lied wurde von Freddie Mercury geschrieben und erschien auf „The Game“ (1980). Der Song soll innerhalb von zehn Minuten entstanden sein: „Ich habe es auf meiner Gitarre komponiert, welche ich überhaupt nicht gut spielen kann, dies war auf einer Art und Weise ganz gut so, da ich nur wenige Akkorde beherrsche“, so der Sänger.

9. „Who Wants To Live Forever“

„Who Wants To Live Forever“ wurde 1986 auf „A Kind Of Magic“ veröffentlicht. Geschrieben wurde er von Brian May für den Soundtrack des Films „Highlander – Es kann nur einen geben“. Zu dem Track gibt es eine Instrumentalversion mit dem Titel „Forever“. Obwohl May die erste Strophe singt, übernahm Mercury bei Live-Auftritten den gesamten Text.

10. „Somebody To Love“

„Somebody To Love“ erschien 1976 als Auskopplung auf „A Day At The Races“. Queens Schlagzeuger Roger Taylor sagte, dass das Stück von Aretha Franklin inspiriert sei. Der Song wurde in vielen Filmen performt, mitunter von Anne Hathaway, und zählt weltweit zu den bekanntesten Songs von Queen.

Quelle: RollingStone.de

Am 7.9.1984 sind die Jacksons auf Tour und Janet brennt durch.

Sturmfreie Bude, Showbusiness-Style: Als die Familie Jackson im September 1985 ausfliegt, um auf Tour zu gehen, plant Tochter Janet nicht etwa die Party des Jahrhunderts. Lieber heiratet sie heimlich den Sänger James DeBarge, ein knappes Jahr später wird die Ehe jedoch schon annulliert.

Thriller auf der Bühne und privat

Die Familie Jackson dürfte das Jahr 1984 primär als Erfolg verbuchen. Da gibt es das kleine Album Thriller von Sohnemann Michael, das die gesamte Popkultur so nachhaltig auf den Kopf stellt wie keine Platte nach ihr. Außerdem reist ein Großteil der Sippe inklusive „King Of Pop“ Michael mit der Victory Tour durch Nordamerika. Die Tour schreibt mal eben einen neuen Umsatzrekord, die Jacksons selbst legen ein nettes Sümmchen beiseite.

Ausgerechnet Nesthäkchen Janet droht jedoch, das Image und damit den Erfolg der Familie zu torpedieren. Wo andere bei sturmfreier Bude die ein oder andere Party schmeißen, packt der jüngste Jackson-Sprössling die Gelegenheit beim Schopfe und heiratet sich klammheimlich aus dem Musiker-Klan. Da ist sie gerade 18 Jahre alt. Ganz unerwartet dürfte dieser Schritt jedoch nicht gekommen sein.

„My last name is Control“

In typischer Jackson-Manier hatte Janet bereits mit 16 Jahren einen eigenen Plattenvertrag unterzeichnet, nebenher in Serien wie Good Times und Fame gespielt. Auch sie bekommt damals Vater Josephs berühmt-berüchtigte strenge Hand zu spüren, darf den Patriarch nur mit dem Vornamen anreden und erhält eher wenig Mitspracherecht in Bezug auf ihre Karriere. Doch das läuft nicht mit Janet: Sie kämpft so sehr mit der Situation, dass sie Ernst macht und im September des Jahres, kurz vor Ende der Victory Tour, mit James DeBarge durchbrennt. Dieser wuchs ebenfalls in einer singenden Familie auf und kann die besondere Situation der Jacksons nachempfinden. Seine Band DeBarge landet später unter anderem mit Rhythm Of The Night einen weltweiten Hit.

Nicht nur die Familie zeigt sich empört, als sie von der Spontanehe erfährt, besonders Janets Management rund um John McClain fürchtet um die Außendarstellung des Teenie-Idols: „Ich versuchte ihr beizubringen, dass die Leute das einfach nicht akzeptieren würden.“ Beim einem Versuch bleibt es jedoch nicht, Produzenten und Sippschaft belagern die jüngste Jackson monatelang, die Ehe zu beenden. Auch mit der Abnabelung klappt es nur bedingt, denn das Paar lebt zumindest kurzzeitig auch im Jackson-Anwesen Hayvenhurst. Ein besonderes (Image-)Problem stellt außerdem DeBarges Kokainsucht dar; auf deren Grundlage wird die Ehe schließlich 1985 annulliert.

Nach der Ehe

Janets Karriere tut diese Episode freilich keinen Abbruch. Um sich endgültig von der Kontrolle des Vaters zu lösen, veröffentlicht sie 1986 ihr drittes Album Control, nachdem sie sich geschäftlich bereits von der Familie distanzieren konnte. Songs wie Nasty und What Have You Done For Me Lately definieren ihren Sound neu, weg vom gefälligen Pop der ersten zwei Alben hin zu einer erwachsenen, befreiten Version ihrer selbst. Mit Rhythm Nation 1814 verkauft sie ab 1989 weltweit über zwölf Millionen Alben, bespielt 2004 gemeinsam mit Justin Timberlake nicht ohne Kontroversen den Superbowl. Bis heute bleibt sie eine erfolgreiche Schauspielerin und einer der wegweisendsten Popsängerinnen überhaupt.

Etwas weniger erfreulich geht es für DeBarge weiter: Dieser wird 2012 wegen Drogenbesitzes und Körperverletzung verurteilt. Im Rahmen seines Mitwirkens in der Reality-Serie Growing Up Hip-Hop behauptet er übrigens seit 2016, Jackson halte seit ihrer kurzlebigen Ehe eine gemeinsame Tochter vor ihm geheim. Janet selbst schweigt dazu. Klingt ganz so, als hätte sie immer noch keine Lust, von anderen kontrolliert zu werden.

Quelle: udiscover-music.de