2018 > März

31. März 1976 – Led Zeppelin – Presence

Presence ist das siebte Studio-Album der britischen Rockband Led Zeppelin. Es wurde im November und Dezember 1975 innerhalb von drei Wochen in München aufgenommen sowie produziert und am 31. März 1976 von Swan Song Records veröffentlicht.

Das Album entstand nach dem schweren Autounfall von Robert Plant am 5. August 1975 auf Rhodos, Plant saß während der Aufnahmen im Rollstuhl bzw. in einem Sessel der Band gegenüber. Die Songs waren während seiner Genesungszeit in Malibu geschrieben worden. Daher drehen sich die Texte vor allem um das Leben an sich, hier insbesondere um Verluste und Rückschläge, die der Mensch erleidet.

Der Eröffnungstitel „Achilles Last Stand“ ist mit 10 Minuten und 25 Sekunden das drittlängste Lied von Led Zeppelin nach „In My Time Of Dying“ (11:06) und „Carouselambra“ (10:34). Jimmy Page soll gesagt haben, es sei sein Lieblingslied von Led Zeppelin. Seit ihrer Tour durch Amerika 1977 war der Titel Standard bei jedem weiteren Auftritt.

„Presence“ ist das einzige Led-Zeppelin-Album, in dem weder Keyboards noch akustische Gitarren verwendet werden.

Es ist außerdem das erste mit hörbaren Einflüssen des Heavy Metal (Achilles Last Stand).

30. März 1994 – Pink Floyd – The Division Bell

The Division Bell ist das 14. Studioalbum der britischen Rockband Pink Floyd. Es wurde am 30. März 1994 in Großbritannien und Europa sowie am 5. April in den USA veröffentlicht.

Das überwiegend von dem Gitarristen David Gilmour und dem Keyboarder Richard Wright geschriebene Album steht thematisch im Zeichen der Kommunikation, ist aber im Gegensatz zu Pink-Floyd-Alben wie beispielsweise „The Dark Side of the Moon“ oder „The Wall“ kein Konzeptalbum. Es entstand in verschiedenen Studios, unter anderem in den Abbey Road Studios (London) und David Gilmours Hausboot The Astoria.Neben Anthony Moore war auch Gilmours Ehefrau Polly Samson am Songwriting beteiligt. Samson und Gilmour heirateten 1994 während der anschließenden Tournee. Samson ist damit neben der Sängerin Clare Torry (Co-Autorin auf The Great Gig in the Sky vom Album The Dark Side of the Moon) die einzige weibliche Person, die je als Autor eines Pink-Floyd-Liedes genannt wurde. Richard Wright ist zum ersten Mal seit dem 1973er-Album „The Dark Side of the Moon“ auf „Wearing the Inside Out“ als Sänger auf einem Lied der Band zu hören. Weiterhin ist er erstmals seit dem Album „Wish You Were Here“ von 1975 als Songschreiber genannt.